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Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 22.05.2014

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***Behördennummer 115 lässt die Metropolregion Frankfurt RheinMain enger zusammenrücken***


Die Stadt Frankfurt am Main schließt im Zusammenhang mit der Behördennummer 115 mit mehreren Umlandkommunen Vereinbarungen für weitere fünf Jahre Kooperation. Der „heiße Draht ins Amt“ ist damit für mehr als 1,2 Millionen Bürger im Rhein-Main-Gebiet erreichbar.


Die Behördennummer 115 hat ihren Aktionsradius im Rhein-Main-Gebiet für die nächsten fünf Jahre gesichert. Die Kooperationen mit dem Kreis Offenbach, Gelnhausen, Linsengericht und Niederdorfelden wurden durch eine interkommunale Verwaltungsvereinbarung mit den hessischen Kommunen im Herzen der Rhein-Main-Region nachhaltig und für alle Partner verbindlich abgesichert. Möglich wird der moderne Telefonservice der öffentlichen Verwaltung für mehr als 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger durch eine enge Kooperation mit dem Frankfurter 115-Servicecenter. Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann sieht die 115 als Musterbeispiel für gelebte kommunale Zusammenarbeit: „Durch die 115 rückt die Region Frankfurt RheinMain als Motor für Innovation in Hessen noch enger zusammen. Sie ist ein Beispiel dafür, dass der Bürger davon hochgradig profitiert, wenn erfolgreiche Innovationen von Kommunen übernommen werden.“

Der für die städtische IT-Infrastruktur zuständige Stadtrat Schneider ergänzt: „Die Verwaltungsvereinbarungen mit unseren Partnern in Stadt und Kreis Offenbach, Niederdorfelden, Gelnhausen und Linsengericht sichern die Nachhaltigkeit der gemeinsamen Investitionen in modernem und hoch kundenorientiertem Verwaltungsservice. Frankfurt steht mit seinem besonderen Engagement für die Behördennummer 115 weit über die hessischen Landesgrenzen hinaus als Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene und unterstützt die Kundenorientierung der öffentlichen Verwaltung in der gesamten Region.“

Die weißen Flecken auf Hessens 115-Landkarte verschwinden

Mit der langfristigen Sicherstellung des Services der Behördennummer 115 werden die weißen Flecken auf der hessischen 115-Karte immer kleiner. Hierzu erklärte Stadtrat Schneider: „Die langfristigen Vereinbarungen zum interkommunalen Angebot der Behördennummer freuen mich außerordentlich. Sie sind der richtige Schritt auf dem Weg zu noch mehr Service in den hessischen Ämtern und Behörden. Frankfurt zeigt sich als Motor bei der Modernisierung der Verwaltung und stellt sein Knowhow auch der Region zur Verfügung. Darauf bin ich stolz und es freut mich, dass bereits weitere Kommunen der Region an unserer Tür geklopft haben. Das Frankfurter 115-Servicecenter spielt zudem neben dem telefonischen Service inzwischen auch im Zusammenhang mit der neuen Internet-Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ eine zentrale Rolle.“


Das Beispiel der Behördennummer zeige der öffentlichen Verwaltung Modelle für eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung auf, die über die Zuständigkeit einzelner Kommunen hinausreichten. Schneider betont in diesem Zusammenhang die besondere Qualität des modernen Telefonservice: „Mit der 115 sind die Zeiten der städtischen Telefon-Warteschleifen mit teilweise minutenlangen Wartezeiten vorbei. 95 Prozent Erreichbarkeit bei 50 Betriebsstunden pro Woche, durchschnittliche Wartezeiten um die 20 Sekunden und einer Abschlussquote von mehr als 60 Prozent beim ersten Anruf sind Bestwerte für unser telefonisches Servicecenter, das keinen Branchenvergleich scheuen muss.“


Über die Behördennummer 115:

Das übergreifende Ziel der Behördenrufnummer 115 ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu erleichtern, und zwar gleichgültig, ob es um Angelegenheiten der Städte, des Landes oder des Bundes geht. Die sonst in Ämtern und Behörden zentrale Frage nach der Zuständigkeit rückt bei der 115 völlig in den Hintergrund. Ob Termine bei Standesamt, Bürgeramt, Bauaufsicht oder Kfz-Zulassung, ob Fragen zu Formularen, der Müllabfuhr oder zum Elterngeld – unter der Telefonnummer 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger umfassend und freundlich Auskunft, unabhängig davon, welche Institution betroffen ist. Die komplett auf freiwilliger Basis aufgestellte Behördennummer vernetzt dabei Kommunen, Länder und Bund, sodass überall Informationen schnell und kompetent abrufbar sind.

Erreichbar ist die 115 für derzeit über 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger, und zwar von Montag bis Freitag von 08:00 – 18:00 Uhr. Seit März 2010 wird auch in Frankfurt am Main dieser Service für alle Frankfurter und Offenbacher Bürgerinnen und Bürger angeboten. Das Frankfurter Servicecenter kooperiert außerdem mit den Kommunen Niederdorfelden, Gelnhausen, Linsengericht und dem Kreis Offenbach. Insgesamt ist das Frankfurter Servicecenter damit unter der 115 für über 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Rhein-Main-Region erreichbar. Seinen Sitz hat das zum Frankfurter Bürgeramt gehörende Servicecenter 115 mit insgesamt 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Frankfurter Stadtteil Gallus. Die 115 ist sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk zum Ortstarif erreichbar. Wer außerdem eine Festnetz-Flatrate hat, kann die 115 kostenlos anrufen. Detaillierte Informationen zur Behördennummer finden Sie im Internet unter www.115.de bzw. unter www.frankfurt.de/115.



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