Zurückschneiden von Zweigen und Ästen, die in den öffentlichen Verkehrsraum ragen


In allen Ortsteilen ist in verschiedenen Straßen und Wegen immer wieder festzustellen, dass die Grundstückseigentümer den Rückschnitt ihrer Bäume, Sträucher und lebenden Hecken nur sehr spärlich und in längeren Zeitabständen vornehmen.

So ragen speziell während der Wachstumsperiode Äste, Zweige und Austriebe über die Bürgersteige bis in den Straßenbereich und bilden somit Sicht- und Verkehrsbehinderungen.

Aus gegebener Veranlassung wird deshalb darauf hingewiesen, dass die Grundstückseigentümer verpflichtet sind, Anpflanzungen so anzulegen und zu unterhalten, dass sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigen. Hieraus ergibt sich zwangsläufig die Verpflichtung, die in den öffentlichen Verkehrsraum ragenden Überstände bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Über Gehwegen sollen in jedem Fall bis zu einer Höhe von 2,50 m und über Fahrbahnen bis zu einer Höhe von 4,50 m keine Zweige und Äste in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen.

Insbesondere ist darauf zu achten, dass keine Verkehrszeichen oder sogar Straßenlampen verdeckt werden.

Die Grundstückseigentümer in der Gemeinde Linsengericht werden daher aufgefordert, ihre Anpflanzungen entlang der Straßen und Gehwege zu überprüfen und, falls notwendig, entsprechend zurückzuschneiden.

Schließlich wird noch darauf hingewiesen, dass Mängel bzw. Beanstandungen in vorstehender Sache gemäß den Bestimmungen des § 27 Absatz 2 des Hessischen Straßengesetzes Ordnungswidrigkeiten darstellen.

Linsengericht, 06.08.2019

Der Vorstand
der Gemeinde Linsengericht
gez.: Ungermann
Bürgermeister