Häufig gestellte Fragen

Die aktuellen Informationen geben den Stand vom Montag, 06.04.2020, 12 Uhr wieder. Wir bitten Sie, sich zusätzlich auf den Seiten des Kreises bzw. Landes Hessen zu informieren.


Allgemeine Fragen zur Lage in Linsengericht

  • Welche Geschäfte / Einrichtungen haben noch geöffnet?

    Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer haben zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart. Diese Leitlinien widmen sich den Vorschriften für den Einzelhandel, weiteren Schließungen im Publikumsverkehr, weiteren Verboten und Regelungen.
    In Linsengericht dürfen NUR NOCH folgende Geschäfte geöffnet bleiben (nicht aufgeführte Geschäfte müssen geschlossen bleiben):

    • Abhol- und Lieferdienste einschl. Online-Handel
    • Apotheken
    • Augenoptiker
    • Änderungsschneidereien / Schneider
    • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten (Abholung oder Lieferung)
    • Autovermietung / Betrieb von Autovermietstationen / Carsharing
    • Autohöfe (siehe Tank- und Rastanlagen an den Bundesautobahnen)
    • Bäckereien
    • Banken und Sparkassen
    • Bau- und Gartenbaumärkte
    • Baustoffhandel
    • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, AirBnB soweit geschäflt. oder dienstl. Zwecke verfolgt werden.
    • Beratungsleistungen psychosozialer, rechtlicher, seelsorgerischer oder ehrenamtlicher Art
    • Betriebliche Tätigkeiten bei geschlossenen Läden (z. B. Ladenrenovierung, Inventur, Training
      des Personals, Vorbereitungsarbeiten usw.)
    • Bestatter
    • Blumenhandel / Florist / Gärtnerei / Staudengärtnerei / Baumschule
    • Brennstoffhandel (Öl, Pellets etc.)
    • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
    • Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger (z. B. Obstverkaufsstände)
    • Drogerien
    • Ergotherapeuten, bei medizinisch notwendiger Behandlung
    • Ernährungsberater bei Einzelberatung
    • Fahrschule – LKW (CE-Fahrschulen)
    • Fahrradwerkstätten inkl. Verkauf von Ersatzteile
    • Feinkostgeschäfte
    • Finanzanlagenvermittler
    • Fotostudios
    • Freie Berufe
    • Futtermittelhandel
    • Geschäfte des Lebensmittelhandwerks (z. B. Bäckereien, Metzgereien usw.)
    • Geschäfte mit spezialisierten Baumarktsortimenten wie z. B. Farben- oder
      Bodenfachgeschäften
    • Getränkemärkte
    • Hofläden, Ab-Hof-Verkauf
    • Hörgeräteakustiker
    • Hotels (nur für notwendige Zwecke, z. B. für Geschäftsreisende, nicht zu touristischen
      Zwecken)
    • Immobilienmakler
    • Jagd und Fischerei
    • Jägerei- und Angelbedarf
    • Juweliere (nur Reparatur)
    • Kaminkehrer
    • KFZ-Schilder Dienste
    • KFZ-Werkstätten inkl. Verkauf von Ersatzteilen
    • Kiosk
    • Landhandel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen,
      Ersatzteile usw.
    • Landmaschinenreparatur und -ersatzteile
    • Landschafts- und Gartenbau
    • Lebensmitteleinzelhandel
    • Lebensmittelspezialgeschäfte wie Weinhandel, Spirituosenläden, Süßwarengeschäfte
    • Lieferung und Montage von Waren (z. B. Küchen)
    • Logopäden, bei medizinisch notwendiger Behandlung
    • Metzgereien / Fleischereien
    • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
      (z. B. KFZ- oder Fahrradwerkstätten)
    • Mischwarenläden, deren Sortiment überwiegend erlaubt ist.
    • Medizinische Fußpflege, wenn medizinisch indiziert (z. B. bei Diabetikern) –
      stationär und mobil
    • Online-Lieferdienste
    • Paketstationen, Poststellen
    • Pferdeställe, Reitställe, Pensionspferdehaltungen (Beachtung der Vorgaben unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus)
    • Physiotherapeuten, bei medizinisch notwendiger Behandlung
    • Raiffeisenmärkte
    • Reformhäuser
    • Reinigungen
    • Reisebüros
    • Sanitätshäuser
    • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen (Unternehmen, die Dienstleistungen, wie z.B. Abschluss von Mobilfunk- und sonstigen Telekommunikationsverträgen sowie Reparaturen anbieten.  Der Handel mit Waren ist nur im Zusammenhang mit der Erbringung dieser Serviceleistungen erlaubt.)
    • Schlüsseldienste
    • Schuh- und Schlüsselreparatur
    • Stördienste
    • Tabak- und E-Zigarettenläden
    • Tank- und Rastanlagen an den Bundesautobahnen (Tankstellen und Tankstellenshops, sanitäre Anlagen und Verpflegungsangebote zum Mitnehmen)
    • Tierbedarf
    • Tierheime
    • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschließl. Taxi
    • Versicherungsvermittler
    • Vinothek nur zum Weinverkauf
    • Waschsalons
    • Wochenmärkte
    • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf
    • Zeitungszustellung

    Für Restaurants, Speisegaststätten und Kantinen gilt ab Samstag, 21. März, dass diese nur noch Speisen zum Mitnehmen oder im Lieferservice anbieten dürfen. Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.
    Die entsprechenden Anordnungen des Landes Hessen finden Sie hier.

  • Wo kann ich als Unternehmer Soforthilfe beantragen?

    Anträge auf Soforthilfe für Unternehmen können ab sofort über die Homepage des Regierungspräsidiums Kassel https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe gestellt werden.

  • Wohin kann ich mich mit Fragen zur Lage in Linsengericht wenden?

    Zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus wird ab sofort das Rathaus mit allen Abteilungen geschlossen. Die Mitarbeiter im Rathaus sind täglich von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs zusätzlich von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr telefonisch erreichbar.
    Persönliche Termine in dieser Zeit sind nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Vereinbarung und nur in dringenden Ausnahmefällen möglich.

  • Kann ich meine Behördengänge bei der Gemeinde Linsengericht noch erledigen?

    Zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus wird ab sofort das Rathaus mit allen Abteilungen geschlossen. Die Mitarbeiter sind im Rathaus präsent. Persönliche Termine in dieser Zeit sind nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Vereinbarung und nur in dringenden Ausnahmefällen möglich.
    Diese Maßnahme betrifft alle Bereiche der Gemeindeverwaltung.
    Die Erreichbarkeit aller Fachämter per Email und Telefon wird dauerhaft von montags bis freitags jeweils von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und mittwochs von 15:00 bis 18:00 Uhr gewährleistet.

  • Welche Dienstleistungen kann ich per Mail, online oder telefonisch beantragen?

    Viele Dienstleistungen können über Onlineverfahren beantragt werden. Diese finden Sie unter https://www.linsengericht.de/rathaus-politik/service/formulare-onlinedienste/onlinedienste/

    Weitere Formulare zur Beantragung von Dienstleistungen finden Sie unter https://www.linsengericht.de/rathaus-politik/service/formulare-onlinedienste/formulare/
    Bitte drucken Sie die Formulare aus und senden sie diese ausgefüllt und unterschrieben auf dem Postweg, per Fax oder eMail an die Verwaltung.

  • Wie ist die Gemeinde Linsengericht für normale Verwaltungsfragen telefonisch zu erreichen?

    Die gesamte Verwaltung der Gemeinde Linsengericht befindet sich im Notdienst – es werden nur dringende und unaufschiebbare Anliegen bearbeitet.
    Die Liste mit den Ansprechpartnern, Telefonnummern sowie den Zeiten der Erreichbarkeit finden Sie hier oder auf der Website unter https://www.linsengericht.de/rathaus-politik/verwaltung/fachbereiche/

  • Finden Eheschließungen statt?

    Bereits gebuchte Termine finden statt, allerdings dürfen nur noch das Brautpaar und insgesamt 2 Trauzeugen mit ins Standesamt. Neue Termine für Eheschließungen werden derzeit nicht vergeben.

  • Darf ich das Haus noch verlassen und im freien Sozialkontakte pflegen?

    Ja, das Haus darf noch verlassen werden Der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes ist jedoch auf das absolute Minimum zu reduzieren. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.

  • Wird der Müll weiterhin abgeholt?

    Nach derzeitigem Stand wird der Müll wie geplant abgeholt.

  • Wird der Sperrmüll weiterhin abgeholt?

    Nach derzeitigem Stand wird der Sperrmüll weiterhin abgeholt.
    Wir bitten um Verständnis, dass bereits jetzt die Abholtermine bis ins 2. Halbjahr 2020 reichen.

  • Können weiterhin Sonderabfälle am Schadstoffmobil abgegeben werden?

    Nein, die Annahme von Sonderabfällen am Schadstoffmobil des Main-Kinzig-Kreises wird bis auf Weiteres eingestellt.

  • Was tun mit Abfall aus häuslicher Quarantäne?

    Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Eigenbetriebes Abfall des Main-Kinzig-Kreises

  • Fährt der Bürgerbus?

    Ja, der Bürgerbus steht mit strengen Verhaltensvorgaben für Fahrgäste und Fahrer zur Verfügung. Gerne erledigen unsere ehrenamtlichen Fahrer Einkaufsfahrten für Sie, wenn Sie nicht mobil sind oder zur Risikopersonengruppe gehören. Ebenso können Sie auch weiterhin unvermeidbare Arzttermine mit unserem Bürgerbus wahrnehmen. Fahrten können wie seither unter 709-111 oder -112 angemeldet werden.

  • Wo bekomme ich Unterstützung, wenn ich als Risikoperson nicht einkaufen gehen möchte?

    Gerne übernehmen freiwillige Helfer oder unser Bürgerbus Einkaufsfahrten für Sie, wenn Sie zum Kreis der Risikopersonen gehören. Wenn Sie Hilfe benötigen, melden Sie sich unter 709-171 oder unter hilfe@linsengericht.de
    Weitere Informationen zum Hilfenetzwerk in Linsengericht finden Sie auch hier

  • Wie kann ich meinen Mitbürgern helfen?

    In erster Linie helfen wir uns alle gegenseitig, wenn wir die vorgegebenen Hygienemaßnahmen einhalten. Möchten Sie darüber hinaus ihren Mitmenschen durch Einkaufs- oder Erledigungsdienste behilflich sein, so können Sie sich gerne unter 709-171 oder unter hilfe@linsengericht.de melden. Weitere Informationen zum Hilfenetzwerk in Linsengericht finden sie hier.

  • Sind Sporthallen der Vereine geöffnet? Finden Trainingseinheiten weiterhin statt? Finden selbstorganisierte Gruppen statt?

    Nein. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind bis auf Weiteres verboten. Generell gilt: Der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes ist jedoch auf das absolute Minimum zu reduzieren. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.

  • Finden Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern oder allgemeine Feiern in privaten / öffentlichen Einrichtungen statt?

    Die öffentlichen Veranstaltungshallen der Gemeinde Linsengericht sind geschlossen. Grundsätzlich gilt: SDer Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes ist jedoch auf das absolute Minimum zu reduzieren. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.

  • Finden Trauerfeiern und Bestattungen weiterhin statt? Sind die Teilnehmerzahlen begrenzt?

    Für die Gemeinde Linsengericht gilt:

    • Die Trauerhallen sind geschlossen, Trauerfeiern können im Freien auf dem gemeindlichen Friedhof abgehalten werden
    • Die Teilnehmerzahl ist auf ein Minimum zu beschränken, die Obergrenze liegt bei 20 Personen, einschließlich des Bestattungspersonals gemäß der Empfehlung des MKK
    • Der Abstand der anwesenden Personen muss gem. der Verordnung vom 22.03.2020 bei 1,5 m liegen, ausgenommen sind im eigenen Haushalt lebende Personen sowie Unterstützungsbedürftige, die auf Hilfe angewiesen sind
    • Die Verantwortlichen führen eine Teilnehmerliste aller Anwesenden.

    Für die Gemeinde Linsengericht gelten zusätzlich die nachfolgenden Hinweise / Empfehlungen:

    • Beim Betreten des Friedhofes, sowie beim Verlassen, ist der Mindestabstand einzuhalten
    • Sandkisten werden vorerst nicht mehr aufgestellt, da die Nutzung der Erdschaufeln eingestellt werden soll. Das Einstreuen von einzelnen Blumen ist weiterhin möglich
    • Von persönlichen Beileidsbekundungen (Händedruck, Umarmungen, o.ä.) ist abzusehen.

    Diese Regelungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf.

  • Sind die Schwimmbäder in der Umgebung geöffnet?

    Nein. Bis auf Weiteres sind die Schwimmbäder geschlossen.

  • Ist der gemeindliche Bauhof weiterhin geöffnet?

    Nein, der gemeindliche Bauhof ist bis auf Weiteres geschlossen. Die Mitarbeiter sind jedoch weiterhin unter Einhaltung der gegebenen Vorsichtsmaßnahmen im Gemeindegebiet tätig.

  • Hat das kommunale Center für Arbeit noch geöffnet?

    Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website des KCA.

  • Haben die Arbeitsagenturen noch geöffnet?

    Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

  • Sind Gerichte, Finanzamt und andere Landesbehörden noch geöffnet?

    Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Stellen über die Öffnungen.
    Das Finanzamt Gelnhausen ist für den Publikumsverkehr inzwischen geschlossen. Bei Fragen zur Steuer kann man sich an die kostenfreie Servicehotline unter 0800 522 533 5 (Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr) wenden.

  • Finden in den Ortsgerichten und Schiedsämtern Sprechstunden statt?

    Nein. Vorerst bis zum 20. April werden in den Ortsgerichten weder Sprechstunden stattfinden, noch Schätzungen durchgeführt. Bei dringenden Angelegenheiten (Ablauf von Fristen) können nach vorheriger Rücksprache mit dem Ortsgerichtsvorsteher unter Tel.-Nr. 0171 5824032 Einzeltermine vereinbart werden.

    Auch die Schiedsämter nehmen bis voraussichtlich 20. April keine Termine wahr.

  • Ist die Gelnhäuser Tafel noch geöffnet?

    Die Ausgabestelle der Tafel in Gelnhausen ist zunächst bis zum 14. April 2020 geschlossen

  • Sind die Spielplätze und Bolzplätze noch geöffnet?

    Nein. Spielplätze und Bolzplätze sind derzeit geschlossen.

  • Ist die Zulassungsstelle geöffnet?

    Informationen zu den Öffnungszeiten der Zulassungsstellen finden sie hier.

  • Bleiben Restaurants und Geschäfte geöffnet?

    Gemäß den Verordnungen der Hessischen Landesregierung dürfen ab Samstag, 21. März, 12 Uhr, alle Speisegaststätten und Kantinen Speisen nur noch zur Lieferung oder Abholung anbieten. Die Vorgaben der Verordnung sind strikt einzuhalten. Kneipen, Cafés, Eisdielen und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Für Geschäfte in Linsengericht gelten ebenso die Vorgaben der Verordnung der Hessischen Landesregierung.

  • Darf ich beim Busfahrer vorne einsteigen?

    Um Fahrgäste sowie Personal bestmöglich vor Übertragung des Coronavirus zu schützen, bitten die Kreiswerke Gelnhausen und die Kreisverkehrsgesellschaft Schöllkrippen ab sofort alle Fahrgäste die hintere Tür des Busses zum Einsteigen zu nutzen. Ein Fahrkartenverkauf ist in dieser Zeit im Bus leider nicht möglich. In den Bussen werden keine Fahrscheine mehr verkauft. Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, die Tickets schon vorher, z. B. an den vorhandenen Ticketautomaten an den Bahnhöfen zu erwerben.

  • Wie fahren die Busse im Linsengericht im Moment?
  • Darf ich umsonst mit dem Bus oder der Bahn fahren?

    Nein. Die Regelung, dass der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal eingestellt worden ist, entbindet nicht vom Fahrscheinkauf.

    Nähere Hinweise finden Sie auf der Website des RMV unter https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/corona-geaenderte-einstiegsregelungen/

  • Sind Kirchen und Moscheen geöffnet?

    Nein, Kirchen und Moscheen sind geschlossen.

  • Finden die Sitzungen der politischen Gremien in Linsengericht statt?

    Alle Sitzungen von gemeindlichen Gremien (mit Ausnahme des Gemeindevorstandes) sind in Linsengericht bis auf weiteres gestrichen.

Fragen zur medizinischen Lage in Linsengericht

  • An wen wende ich mich bei einer Erkrankung?

    Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner. Bei Symptomen wie Husten, Fieber oder Atemschwierigkeiten melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt. Außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen ist die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 rund um die Uhr erreichbar – diese rufen Sie am besten vom Festnetz aus an. Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises erreichen Sie montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer 06051 85-10000

  • Ist die Notaufnahme als erste Anlaufstelle geeignet?

    Als erste Anlaufstelle sind die Notaufnahmen von Krankenhäusern nicht geeignet, weil Ansteckungsgefahr für andere Patienten und auch für Sie besteht.

  • Wie habe ich mich zu verhalten, wenn ich aus einem Risikogebiet bzw. aus dem Urlaub zurückkehre?

    Wenn Sie innerhalb der letzen 14 Tage aus einem der vom Robert-Koch-Institut festgelegten Regionen zurückgekehrt sind, sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und zwei Wochen zuhausen bleiben. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt.

  • Wann muss ich das Gesundheitsamt einschalten?

    Der Main-Kinzig-Kreis hat eine Corona-Hotline eingerichtet (06051/ 8510000). Dort sollen sich Menschen melden, wenn sie bei sich eine Infektion mit dem Virus vermuten. Im Vorfeld sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

    • Waren Sie in den vergangenen zwei bis drei Wochen in einem der Risikogebiete?
    • Hatten Sie Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten?
    • Und haben Sie grippeähnliche Symptome, Fieber oder Durchfall?

    Das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) gibt Auskünfte über die aktualisierten Risikogebiete.
    Wer keine der Fragen mit „Ja“ beantworten kann, muss nicht beim Kreis anrufen.

  • Darf ich Patienten im Krankenhaus oder Bewohner im Seniorenheim besuchen?

    Nein. Ab sofort gilt für Krankenhäuser, Seniorenheime und Altenpflegezentren ein Besuchsverbot, dieses gilt bis mindestens 19. April 2020. Ausnahmen: Eltern oder Sorgeberechtigte von minderjährigen Kindern sowie enge Angehörige von Patienten in palliativer Situation (Sterbebegleitung). Schwangere dürfen von einer Person begleitet werden.

  • Werden Arztpraxen von Allgemein- und/oder Fachärzten geschlossen?

    Stand heute ist uns keine Praxisschließung bekannt.

  • Wie ist die aktuelle Versorgungslage bei Atemschutzmasken und Schützanzügen?

    Zurzeit kaufen weltweit Regierungen, Krankenhäuser und Privatpersonen Schutzkleidungen auf Vorrat. Gleichzeitig steht in China die Produktion teilweise still. Deshalb kommt es auch hier bei uns in Deutschland zu Knappheiten. Daher gilt seit 4. März 2020 eine Ausfuhrbeschränkung für Schutzkleidung. Insbesondere Schutzmasken und -anzüge werden seitens des Bundes, einiger Länder und Akteure des Gesundheitssystems kurzfristig beschafft und bevorratet. Wie lange eine flächendeckende Versorgung benötigt wird, kann heute noch nicht sicher beantwortet werden. Für den privaten Bedarf gibt es im Handel (vorwiegend online) immer wieder Angebote.

Fragen zur Betreuung meiner Kinder

Allgemeine Fragen zum Coronavirus

  • Was ist SARS-CoV-2?

    Das Coronavirus wird offiziell als SARS-CoV-2 bezeichnet, da es sich wie das SARS-Virus aus dem Jahr 2003 um ein so genanntes beta-Coronavirus handelt.
    Eine Erkrankung durch das neuartige Coronavirus wird als COVID-19 bezeichnet, da das Virus im Jahr 2019 erstmal entdeckt wurde.

  • Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst und wie unterscheidet es sich von einer normalen Erkältung / Grippe?

    Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.
    Leichter abzugrenzen sind dagegen banale Erkältungen. Dabei treten die typischen Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen, schleimiger Husten, leicht erhöhte Temperatur, Abgeschlagenheit und leichte bis mäßige Kopfschmerzen meist schleichend über mehrere Tage auf. Oft schmerzt zunächst nur der Hals, der Husten kommt in der Regel erst später dazu. Man fühlt sich zwar krank, aber nicht so vollkommen kraftlos wie bei einer echten Grippe.

  • Wie wird das Virus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Übertragung geschieht dabei vor allem durch virushaltige Tröpfchen, entweder über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über die Hände, die mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen.

  • Kann ich mich durch aus China importierte Waren infizieren?

    Von importierten Waren, Briefen oder Koffern, die keine lebenden oder toten Tiere bzw. frische Tierprodukte enthalten, geht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation und des Bundesinstitutes für Risikobewertung kein Infektionsrisiko aus.

  • Wie lange ist die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch?

    Momentan geht man davon aus, dass die Zeit von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung maximal 14 Tage beträgt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt die Inkubationszeit im Durchschnitt 5-6 Tage.
    Beschwerden, die erst nach der Inkubationszeit auftreten, sprechen gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2.

  • Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

    Durch das Einhalten einfacher Hygieneregeln kann man das Risiko einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus vermindern. Wie bei allen akuten Infektionen der Atemwege schützen Hust- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene und das Abstandhalten zu Erkrankten (1-2 Meter). Auf das Händeschütteln sollten Sie verzichten. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

  • Welchen Zweck hat die Quarantäne?

    Wann muss ich in Quarantäne?
    Wenn ein hohes Risiko besteht, dass Sie sich angesteckt haben:

    • wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatten. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
    • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.

    Nicht in Quarantäne müssen Sie, wenn Sie

    •  innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose waren, ohne einen engen Kontakt,
    • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 waren,
    • da dann ein geringeres Risiko besteht, sich angesteckt zu haben.

    Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet (Krankenhaus, Altenpflege etc.), sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen.
    Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatten, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen.

    Soll ich bei einer Atemwegserkrankung einen Test veranlassen, auch wenn ich nur leichte Symptome habe (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?
    Ja, wenn:

    • man in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatte, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde
    • man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
    • eine Vorerkrankung besteht oder die Atembeschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber)
    • wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

    Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

    Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?
    Nein. Eine Labordiagnose sollte nur bei eindeutigen Krankheitszeichen durchgeführt werden zur Klärung der Ursache. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

    Wann ist eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 notwendig?
    Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 ist dann notwendig, wenn es sich bei den Betroffenen um begründete COVID-19-Verdachtsfälle handelt, d.h. sie Krankheitszeichen haben und innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten und/oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet/einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland aufgehalten haben.
    Darüber hinaus sollte ein Test auch bei Patienten in Erwägung gezogen werden, die Krankheitszeichen haben und sich in den letzten 14 Tagen in Regionen aufgehalten haben, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber noch nicht als Risikogebiete/besonders betroffene Gebiete gelten, sowie generell bei Patienten mit Hinweis auf eine virale Pneumonie ohne Alternativdiagnose.
    Tests bei Personen ohne Beschwerden werden nicht empfohlen.

  • Für wen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll?

    Es gibt momentan keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Ansteckungsrisiko für gesunde Personen verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen eines solchen Schutzes in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Dies könnte unter Umständen sogar dazu führen, dass einfache Hygienemaßnahmen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.
    Der wichtigste und effektivste Schutz ist eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von hustenden Personen.

  • Muss ich mir im Alltag die Hände desinfizieren?

    Nein. Das SARS-CoV-2 ist von einer Hülle umgeben und relativ einfach zu inaktivieren. Grundsätzlich genügen dafür Wasser und Seife im Rahmen einer guten Händehygiene.

  • Welche Maßnahmen empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) und welche Ziele sollen damit erreicht werden?

    Aktuell empfiehlt das RKI eine Eindämmungsstrategie (Containment). Alle Anstrengungen verfolgen das Ziel, einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch so weit wie möglich zu verhindern.
    Um das zu erreichen, müssen Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrochen werden. Dies gelingt nur, wenn Kontaktpersonen von im Labor bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos identifiziert und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne untergebracht werden.

  • Was sollten Sie tun, wenn Sie fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

    Wenn Sie (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt  (Tel.: 06051 85-10000) wenden. Menschen, die Kontakt zu einer Kontaktperson hatten, müssen sich nicht in häusliche Quarantäne begeben, solange die Kontaktperson symptomfrei bleibt.

  • Wo gibt es momentan internationale Risikogebiete oder besonders schwer betroffene Gebiete in Deutschland?

    Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.
    Weitere Informationen bei www.rki.de

  • Für welche Personengruppen besteht ein besonders hohes Erkrankungsrisiko?

    Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
    • Raucher
    • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
      • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
      • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
      • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
      • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
      • Patienten mit einer Krebserkrankung
      • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)
  • Darf der Arbeitgeber bzw. eine Kindergemeinschaftseinrichtung einen Nachweis über eine SARS-CoV-2-Testung von Personen verlangen, die vor kurzem aus Risikogebieten nach Deutschland zurückgekehrt und beschwerdefrei sind?

    Eine Untersuchung bzw. Testung beschwerdefreier Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind und keinen Kontakt zu nachweislich an COVID-19-Erkrankten hatten, wird vom Gesundheitsamt weder befürwortet noch durchgeführt.

  • Muss ich mit leichten Atemwegserkrankungen für eine Krankschreibung in die Arztpraxis gehen?

    Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Diese Vereinbarung gilt seit 9. März 2020 und zunächst für vier Wochen.

  • Wie kann das Virus nachgewiesen werden?

    Für das Feststellen einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist der direkte Erregernachweis ausschlaggebend. In der frühen Phase sind Abstriche aus den oberen Atemwegen besonders als Probenmaterial geeignet (z.B. Rachenabstriche). In späteren Phasen können außerdem Sekrete aus den unteren Atemwegen zur Untersuchung genutzt werden.
    Die reine Testzeit im Labor beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Von Probenentnahme bis Ergebnismitteilung vergehen in der Regel 24 bis 48 Stunden.

  • Wer führt diese Tests durch?

    In Hessen werden seit dem 10.03.2020 an ausgewählten Standorten des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zentrale Untersuchungsstellen eingerichtet, um gebündelt Tests auf das neuartige Coronavirus durchzuführen und die Hausarztpraxen zu entlasten.
    Kann ich mich prophylaktisch testen lassen?
    Nein. Abstriche werden nur bei Patientinnen und Patienten veranlasst, bei denen zuvor das Gesundheitsamt entschieden hat, ob eine Testung erforderlich ist. Voraussetzung für einen Test ist nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes eine akute Erkrankung der Atemwege und ein Kontakt mit einer als infiziert bestätigten Person oder der Aufenthalt in einem Risikogebiet.

  • Welche Maßnahmen ergreift das Gesundheitsamt, wenn man positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde?

    Das Gesundheitsamt nimmt zunächst Kontakt zu der positiv getesteten Person auf. Danach werden die Personen erfragt, zu denen innerhalb der letzten 14 Tage ein enger Kontakt bestand. Diese werden zunächst telefonisch oder per Email benachrichtigt. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, ob eine Testung auf das neuartige Coronavirus nötig ist und ob eine häusliche Quarantäne angeordnet wird.

  • Müssen alle SARS-CoV-2 positiv getesteten Personen im Krankenhaus behandelt werden?

    Nein. Nur schwer erkrankte Personen müssen stationär aufgenommen und behandelt werden. Personen, die nur leichte Beschwerden haben, können ambulant versorgt werden. In diesem Fall wird vom Gesundheitsamt eine häusliche Isolation von 14 Tagen angeordnet.

  • Welche Medikamente kann ich bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 einnehmen?

    Welche Medikamente kann ich bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 einnehmen?
    Prinzipiell gibt es momentan keine Einschränkungen bei der Verordnung von fiebersenkenden Medikamenten wie Ibuprofen, Paracetamol und ASS. Professor Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charite betont: „Das SARS-Coronavirus 2 ist zwar neu, aber andere Coronaviren und Erkältungsviren kennt man, und auch da gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine Ibuprofen-Einnahme diese Viruserkrankungen verschlechtern würde.“ Man sollte als Patient generell vorsichtig mit einer eigenmächtigen Medikamenteneinnahme sein und diese immer mit seinem Hausarzt absprechen. Das betrifft auch die Einnahme von Paracetamol, die ebenfalls nach strengen medizinischen Kriterien erfolgen sollte.

    Kann man sich gegen COVID-19 impfen lassen?
    Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen.

    Was bringt eine Pneumokokken-Impfung in der aktuellen COVID-19-Pandemie?
    Die Pneumokokken-Impfung schützt nicht vor COVID-19. Allerdings können Pneumokokken-Infektionen zu schweren Lungenentzündungen und Sepsis führen und die Versorgung der Patienten auf einer Intensivstation ggf. mit Beatmung erfordern. Dies gilt es gerade bei einem ohnehin schon stark belasteten Gesundheitssystem zu vermeiden.
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt – unabhängig von der COVID-19-Pandemie - für alle Personen, die ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung. Es ist plausibel, dass die Pneumokokken-Impfung eine bakterielle Superinfektion durch Pneumokokken bei Patienten mit COVID-19 verhindern kann. Die aktuelle Datenlage ist jedoch unzureichend um einzuschätzen, wie häufig solche Superinfektionen bei COVID-19 Patienten vorkommen.

    Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich SARS-CoV-2 hierzulande zunehmend ausbreitet?
    Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus. Es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird.
    Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich momentan nicht vorhersagen: Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für das neuartige Coronavirus?

    Nicht alle Erkrankungen verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen unterstützende Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von bestehenden Grunderkrankungen. Eine gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

  • Wie schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Lage ein?

    Wie schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Lage ein?
    Die WHO hat am 11.03.2020 die Verbreitung des neuartigen Coronavirus als Pandemie (länderübergreifende, globale Verbreitung einer Infektionskrankheit) bezeichnet.

    Die Stadt Stuttgart hat eine Information in leichter Sprache herausgegeben: www.stuttgart.de

    Das Robert Koch Institut hat eine hilfreiche Liste zu den häufig gestellten Fragen erstellt:
    FAQ Robert Koch Institut

    Tipps wie man sich schützen kann:

    • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
    • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände (Tipp: Zweimal "Happy Birthday" singen, dann hat man die ideale Waschlänge) mit ausreichend Wasser und Seife.
    • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu schütteln.
    • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
    • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
    • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden. 

    Diese Maßnahmen schützen im Übrigen auch vor Influenza (Grippe) und anderen Atemwegserkrankungen.

Kontakt

Die Gemeinde Linsengericht hat ein Bürgertelefon eingerichtet.

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Montag - Freitag 9:00 - 18:00 Uhr unter 06051 709 -0

Samstag + Sonntag 9:00 - 15:00 Uhr unter  06051 709 -0

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