Breitband-Ausbau in Linsengericht ist vollständig abgeschlossen


Der neue Linsengerichter Bürgermeister Markus Betz besuchte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, um sich über die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kreistochter auszutauschen. Es gab viel Lob und gute Nachrichten: Der Glasfaser-Ausbau in Linsengericht ist abgeschlossen, das Netz von Vodafone bereits in Betrieb genommen. Die Bürgerinnen und Bürger können also bereits mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde surfen. Und: Die Nachverdichtung startet noch in diesem Jahr. 

Linsengericht gehört zu den Kommunen, in denen der Start des Projekts erfolgte. Trotz des zeitlichen Vorsprungs kam es zu Verzögerungen, die Simone Roth so erklärte: „Während der gesamten Ausbauphase hatten wir mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Der geplante Ausbau des ersten Ortsteils in Linsengericht hat sich gleich durch zwei insolvente Tiefbauunternehmen stark verzögert.“ Mit Hochdruck wurde an einer Lösung gearbeitet. Simone Roth sprach dem gesamten Linsengerichter Bauhof- und Verwaltungsteam ein großes Lob aus: „Es wurde stets fair und sachlich kommuniziert, und jeder Einzelne hat viel Engagement gezeigt.“ Nachdem der Ausbau dann final durch die Sub-Unternehmer des insolventen Tiefbauers realisiert werden durfte, konnten auch die letzten Linsengerichter Ortsteile mit verlässlichen Partnern fertiggestellt werden. Heute ist der Ausbau in allen Linsengerichter Ortsteilen und dem Kernort erfolgreich abgeschlossen.

Die Gesamtquote von 90 Prozent zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Linsengericht dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber waren. „Wir sind glücklich darüber, die neueste und beste Infrastruktur verlegt bekommen zu haben“, sagte Markus Betz. Insgesamt sind seit 2013 circa 23 Millionen Euro an Fördergeldern im Rahmen der Infrastruktur-Ausbauarbeiten von Bund, Land und Kreis in die Gemeinde Linsengericht geflossen. „Eine beträchtliche Summe, die vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch unserer Wirtschaft zugutekommt“, sagte Markus Betz. 

Und wie geht es jetzt weiter? Die Bürgerinnen und Bürger können zunächst entscheiden, ob sie ihren Glasfaser-Anschluss nutzen möchten oder nicht. Wer Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde empfangen möchte, kann einen Tarif bei Vodafone oder M-net abschließen.

Alle, die sich noch keinen Anschluss bestellt haben, erhalten im Rahmen der Nachverdichtung noch eine letzte Chance, Glasfaser bis ins Gebäude gelegt zu bekommen. In Linsengericht-Geislitz läuft diese bereits. In allen anderen Linsengerichter Ortsteilen soll es spätestens im Winter losgehen. Wer sich den kostenfreien Gigabit-Anschluss sichern möchte, muss lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig unter www.breitband-mkk.de/gee ausfüllen. Simone Roth: „Das ist unsere Erlaubnis und damit die Voraussetzung, das Grundstück zu betreten und das Glasfaser-Kabel zu verlegen.“

Abschließend bedankte sich Markus Betz für die Einblicke und sagte: „Die Quoten in Linsengericht sind schon jetzt vorbildlich. Natürlich freue ich mich sehr, wenn die Zahlen dennoch weiter steigen. Alle, die ihre letzte Chance noch nutzen möchten, sollten daher schnellstmöglich ihre Glasfaser-Bestellung abgeben.“