Bundesweiter Warntag


Hintergrund und Ziel des Aktionstages ist es, die Bürger für die verschiedenen Warnmittel und Alarmsignale weiter zu sensibilisieren und die technische Warninfrastruktur zu testen.

Ablauf des bundesweiten Warntags:

 Probewarnung ab 11:00 Uhr: Neben Sirenen werden auch alle weiteren Warnmöglichkeiten, wie beispielsweise das vom Bund eingeführte „Cell-Broadcast“ oder die innovative Warn-App hessenWARN, zum Einsatz kommen. Diese Warn App gibt es nur noch bis 2027, der Nachfolger ist die Bundesweite Warn-App Nina. Sowohl das Sirenensignal für den Probealarm ab 11:00 Uhr als auch für die Entwarnung um 11:45 Uhr dauern dann jeweils für eine Minute an.

Entwarnung gegen 11:45 Uhr: Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnmittel und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde.

Besonderheit Cell Broadcast: Um hierbei eine erneute, nicht unterdrückbare akustische Warnung zu vermeiden, ist die Entwarnung als Gefahreninformation (niedrigste Warnstufe) implementiert. Dies kann zur Folge haben, dass – je nach persönlicher Einstellung des Smartphones – die Entwarnung aber nur mit einem Systemton oder auch überhaupt nicht erfolgt. Zur Vermeidung von Letzterem wird empfohlen, Cell-Broadcast am jeweiligen Smartphone auch für die Warnstufe 3 zuzulassen.

Zu Ihrer Übersicht die Bedeutung der Sirenenwarnungen:

  • Bei der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr (Einminütiger Dauerton, zweimal unterbrochen)
  • Bei der Warnung der Bevölkerung (Einminütiger auf- und abschwellender Heulton)
  • Bei der Entwarnung (Einminütiger durchgängiger Warnton)

Wir hoffen das Sie in der heutigen Zeit Verständnis für die Notwendigkeit haben, die Bevölkerung rechtzeitig und gut warnen zu können.