Starke Integrationsarbeit in Linsengericht gewürdigt


Starke Integrationsarbeit in Linsengericht gewürdigt

Land Hessen fördert Sportvereine mit über 6.000 Euro – Engagement bringt Menschen zusammen

Die Gemeinde Linsengericht setzt weiterhin ein deutliches Zeichen für gelungene Integration. Mit Unterstützung des Landesprogramms Sport integriert Hessen haben örtliche Vereine gezielte Angebote entwickelt, um geflüchtete Menschen und Einheimische durch gemeinsame sportliche Aktivitäten zu verbinden. Das Programm richtet sich insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund sowie an sozial benachteiligte Gruppen – und gilt europaweit als Vorzeigeprojekt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Bürgermeister Albert Ungermann Fördermittel in Höhe von insgesamt 6.283,67 Euro an zwei engagierte Vereine. Die Summe setzt sich aus Mitteln der Jahre 2024 (6.000 Euro) und 2023 (283,67 Euro) zusammen.

Ausgezeichnet wurden der Turnverein 1894 Altenhaßlau e.V., die Jugendspielgemeinschaft Linsengericht (JSG) sowie der Sportcoach der Gemeinde, Hans-Jürgen Wolfenstädter, die mit viel Einsatz und ehrenamtlichem Engagement zur sozialen Integration beitragen.

Im Zuge der Veranstaltung wurde auch Herr Hans-Jürgen Wolfenstädter verabschiedet, der das Projekt seit zehn Jahren als Sportcoach begleitet hatte. Von Anfang an baute er ein starkes Netzwerk zu den Vereinen auf und prägte die integrative Sportarbeit der Gemeinde Linsengericht maßgeblich. Bürgermeister Ungermann würdigte seinen langjährigen Einsatz mit herzlichen Worten. Die Nachfolge übernimmt Michael Bollmann, der das Projekt als neuer Sportcoach weiterführt. Er bringt frische Impulse ein und möchte die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers mit gleicher Leidenschaft fortsetzen.

Foto von links nach rechts: Bürgermeister Albert Ungermann, Klaus Paul (TV Altenhaßlau), Volker Kleiß (JSG Linsengericht), Mitte: Hans-Jürgen Wolfenstädter (Sportcoach), Reinhard Zellmann (JSG Linsengericht), Michael Bollmann (Sportcoach) und Timo Wild (Gemeinde Linsengericht).